In Turin und Aosta waren jeweils 3 Punkte fest eingeplant

 

Bozen, 17.10.2022 – Das größte Problem für Coach Stefano Daprà in der Italienmeisterschaft ist die Mannschaft immer darauf zu trimmen, Spiele mit der gleichen Intensität anzugehen, wie Spiele in der European Women’s Hockey League, wo es für die Eagles Südtirol zurzeit auch sehr gut läuft.

Beim Samstagspiel in Turin gegen die Piemont Rebelles aus Pinerolo ist das teilweise geglückt, auch wenn die amtierenden Italienmeisterinnen mit den Ballardini-Schwestern und Co. mehr Mühe hatten als ihnen lieb sein konnte. Das Torschussverhältnis von 40 zu 6 spricht zwar eine klare Sprache, aber die Effizienz war nicht berauschend. Immerhin sind fünf verschieden Torschützinnen beim 5:0 Sieg aber positiv.
Das Spiel in Aosta am Sonntag gegen die Tabellennachzügler, konnte das Coaching-Staff allerdings dann überhaupt nicht zufriedenstellen. 4 Tore auf 76 Schüsse ist nicht das, was man sich von den Eagles erwartet. Besonders, weil der Gegner, ohne die nach Nordamerika abgewanderte Marta Mazzocchi, nicht im Entferntesten etwas entgegenzusetzen hatte und besonders weil kaum ein Spielzug gelang, der diesen Namen verdient.
Am kommenden Samstag, werden die Eagles Südtirol im Kärntnerischen Ferlach erwartet, wo sie gegen die Kärnten Lakers die Tabellenspitze in der EWHL verteidigen wollen.

 

Foto: Im Samstagspiel hatte Anna Callovini bei vier der fünf Treffer ihre Hände im Spiel (Foto: Giulia Lombardi)

 

Die Details zu den Spielen:
Samstag, 15.10.2022 HC Piemont Rebelles vs Eagles Südtirol

https://powerhockey.info/game.php?id=21300

 

Sonntag, 16.10.2022 HC Aosta Girls Project vs Eagles Südtirol

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