DEN AUFTAKT DER EUROPEAN WOMEN’S HOCKEY LEAGUE 2021/22 HABEN SICH DIE EAGLES ANDERS VORGESTELLT

Bozen, 23.09.2021 – Die Premiere in der einzigen internationale Fraueneishockeymannschaft Europas, hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack, war die Heimmannschaft doch über weite Strecken des Spiels dem Gegner, Aisulu Almaty aus Kasachstan ebenbürtig. Das am Ende ausgeglichene Schussverhältnis von 17:17 zeigt es eindrücklich. Einzig der Start wurde verschlafen: Nach sieben Minuten Spielzeit steht es bereits 2:0 für die Gäste, die zwei Überzahlsituationen ausnutzen können. In der 16. Spielminute netzen die Kasachinnen sogar zum 3:0 ein und damit ist das Spiel eigentlich schon gelaufen, denn die Paradedisziplin der Asiatinnen war immer schon das Verteidigen. Ab dem zweiten Drittel reißen die Eagles Südtirol zwar die Kontrolle des Spiels immer mehr an sich, aber Zählbares schaut aus den Abschlussversuchen nicht heraus. Das leidige Problem der Abschlussschwäche bleibt vorerst der Knackpunkt. Das Spiel endet schließlich 4:0 für die Gäste, die 15 Minuten vor Spielende nach einem Gegenstoß noch einmal zuschlagen.
Eindeutiger Vorteil von Almaty war sicherlich die Tatsache, dass das Team, das praktisch die kasachische Nationalmannschaft darstellt und Anfang Oktober im Qualifikationsturnier für die Olympischen Winterspiele in Peking 2022, in Torre Pellice auch auf die italienische Nationalmannschaft stoßen wird, bereits drei Spiele hinter sich hat und in der EWHL angekommen ist. Bezeichnend dabei ist, dass Almaty die Kärnten Lakers mit 5:1und 4:0 und im EWHL Supercup, den Gegner Salzburg sogar mit 13:1 besiegt hat. Die Resultate zeigen das Potential der Mannschaft auf. Auch wenn das ein schwacher Trost für die Eagles Südtirol ist.
Weiter geht es bereits am Samstag, 25. September, mit dem Rückspiel gegen Aisulu Almaty im steirischen Zeltweg.

Die Details zum Spiel:
https://ewhl.com/game-report/?gameId=e8145371-6c0a-4e5e-b054-78f6c3e86652&divisionId=8835